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Die Integration von PRINCE2 und SCRUM

Scrum hat ein enormes Potenzial, das hat die Methode in unzähligen Entwicklungsprojekten – auch außerhalb der IT – bewiesen. Scrum kann die Kräfte von Teams zur Geltung bringen und erzielt damit eine Performance, die man von klassischen Projekten nicht gewohnt ist. Die starke Konzentration auf das Team hat allerdings seine Schattenseiten: Das Verhältnis zur Organisation, repräsentiert durch das "ungeliebte" Management, ist weithin ungeklärt, ja interessiert Scrum eigentlich nicht wirklich. Hier braucht es eine gute Einbettung.

In der Praxis müssen die daraus resultierenden Spannungen dann einzelne Personen aushalten – selten der Scrum Master, viel häufiger trifft es den bedauernswerten Product Owner. Alles Ungeregelte wird in seine Rolle gelegt und damit zu seiner Aufgabe. Wie gehen Organisationen, die mit Scrum arbeiten wollen, mit diesen Spannungen um? Beispiele aus der realen Praxis zeigen, dass diese Organisationen häufig parallel zum Scrum-Team eine klassische Projektstruktur mit einem Projektmanager und den üblichen Planungen und Reportings aufbauen. So entstehen aufwändige Parallelstrukturen und die tägliche Frage, wer den Schwarzen Peter gerade hat.

Da muss es doch bessere Lösungen geben – in letzter Zeit ist die Kombination von Prince2 und Scrum zum Thema geworden. Das ist lohnend, denn die beiden Methoden, sowohl Prince2 als auch Scrum, haben ihre Stärken. Diese liegen in ganz unterschiedlichen Sphären und fokussieren mit Absicht auf unterschiedliche Aspekte. Prince2 gibt sich ganz der Governance, dem Zusammenspiel der Managementebenen von Projekten, hin – Scrum hingegen hat mit seinem Ansatz vor allem Augen für die Entfesselung der Potenziale von eingeschworenen Teams. Warum also sollten wir die beiden nicht zusammenbringen?

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